Sie sind hier:

Warmwasser-, Brauchwasser- oder Frischwasserwärmepumpen

Neben der Beheizung von Wohngebäuden ist die Versorgung mit warmem Trinkwasser von entscheidender Bedeutung. Dafür haben sich neben klassischen Aufbereitungssystemen so genannte Warmwasserwärmepumpen bewährt. Das Prinzip dieser Geräte funktioniert aufgrund der Nutzung der warmen Abluft, die innerhalb des Hauses durch Bewohner und elektrisch betriebe Geräte produziert wird. Dabei ist es möglich, zwischen einer Aufstellung innerhalb des Hauses, zum Beispiel dem Hausanschluss- oder Hauswirtschaftsraum, oder im Freien zu wählen. Außerdem entfallen aufwändige Erdarbeiten im Vergleich zu anderen Wärmesystemen.

Bei der Platzierung im Inneren eines Hauses wird die Abluft des Raumes in den so genannten Verdampfer eingesogen. Die Wärme der Luft wird genutzt, um das im System vorhandene Kühlmittel zu erwärmen. Dieses Kondensat sorgt im weiteren Verlauf des Prozesses für die Aufbereitung des Trinkwassers. Das Prinzip wird als Umluftverfahren bezeichnet, bei der die ohnehin auftretende Wärmeenergie aus einem Raum sinnvoll genutzt werden kann. Aufgrund technischer Optimierungen ist es mittlerweile möglich, das unvorbereitete Trinkwasser auf eine Vorlauftemperatur von bis zu 65 Grad Celsius zu erwärmen. Ein gutes Ergebnis, das nicht nur der praktischen Nutzbarkeit des Trinkwassers zuträglich ist, sondern auch aus hygienischer Sicht uneingeschränkt positiv auffällt. Denn ab einer Temperatur von 60 Grad Celsius ist die Gefahr der Bildung von gesundheitsschädlichen Legionellen, die in nicht fortlaufend zirkulierenden Wassersystemen auftreten können, ausgeschlossen.

Bei den Geräten, die unabhängig vom Gebäude im Freien aufgestellt werden können, wird die Restwärme des Hauses genutzt, also die Energie aus dem Heizungsrücklauf, die ansonsten ohne weitere Funktion in die Umgebung abgegeben werden würde. Praktischerweise wird durch das Absaugen der warmen Raumluft das Gebäudeklima positiv beeinflusst. Die sich stauende Wärme wird aus den Räumen gezogen und bewirkt insbesondere in den Sommermonaten eine angenehme Temperaturregulierung. Beide Betriebsarten wirken darüber hinaus auch positiv auf die Feuchtigkeitsentwicklung eines Gebäudes, denn neben der aufgewärmten Abluft wird auch die darin enthaltene Luftfeuchtigkeit aktiv nach außen transportiert.

Neben den praktischen Aspekten der Nutzung dieser Form der Trinkwasseraufbereitung besticht dieses System der Wärmepumpen darüber hinaus durch seine effektive Leistungsausbeute. Damit etablieren sich diese Wärmepumpen als platzsparende und leistungsstarke Alternative zu klassischen Wärmesystemen.

Klicken Sie hier Fragen? Wir rufen Sie zurück.